Was ist das GPD WIN MAX 3?
Der GPD WIN MAX 3 ist ein Windows-Handheld-Gaming-Laptop, der integrierte Spielsteuerungen, eine vollwertige Tastatur, einen 9,06-Zoll-AMOLED-Touchscreen und AMD Ryzen AI Max+-Prozessoren vereint. Im Mittelpunkt dieses Testberichts stehen das Modell Ryzen AI Max+ 388, die Radeon 8060S-Grafikkarte, das 165-Hz-Display, abnehmbare Stromversorgungs- und Kühlungsoptionen, die Gaming-Leistung, Emulation sowie der alltägliche Einsatz als Laptop.
Der GPD WIN MAX 3 ist eine umfassende Neugestaltung des GPD WIN MAX 2-Konzepts. Er vereint die Flexibilität eines GPD-Handheld-Gaming-PCs mit dem kompakten Design eines Laptops, während die Ryzen AI Max+-Plattform eine deutliche Leistungssteigerung für moderne Spiele, anspruchsvolle Anwendungen und Emulationen bietet.
Da es sich bei dem Testexemplar um Vorab-Hardware handelt, sollten die Ergebnisse nicht als endgültige Werte für das Endverbraucherprodukt angesehen werden.
Testbedingungen
- Gerät: GPD WIN MAX 3 – Testgerät aus der Vorproduktionsphase
- Getesteter Prozessor: AMD Ryzen AI Max+ 388, 8 Kerne / 16 Threads
- Grafikkarte: Integrierte AMD Radeon 8060S
- Display: 2400 × 1504, bis zu 165 Hz
- Betriebssystem: Windows 11
- System-Benchmarks: 80 W TDP, sofern nicht anders angegeben
- Gaming-Vergleiche: 1080p bei 75 W, sofern nicht anders angegeben
- Weitere Gaming-Tests: Native Auflösung von 2400×1504 mit den in den jeweiligen Abschnitten aufgeführten Einstellungen
- Akkutest: 45 W TDP-Begrenzung im Akkubetrieb, volle Helligkeit, Cinebench-Loop
- Teststatus: Vorserienmodell; die im Handel erhältliche Firmware, die Treiber und die Leistungsgrenzen können sich ändern
GPD WIN MAX 3 – Testvideo
GPD WIN MAX 3 – Überblick
Das GPD WIN MAX 3 misst ohne Modul etwa 8,14 × 5,78 × 1,33 Zoll bzw. 207 × 147 × 34 mm. Mit eingesetztem Modul beträgt das Maß ca. 8,14 × 7,08 × 1,33 Zoll bzw. 207 × 180 × 34 mm. Das Gewicht beträgt etwa 815 g (1,79 Pfund) ohne Modul, 1,2 kg (2,69 Pfund) mit dem Akkumodul und 959 g (2,11 Pfund) mit dem Lüftermodul.

Der Deckel lässt sich zu einem 9,06-Zoll-AMOLED-Touchscreen mit einer Auflösung von 2400 × 1504 und abgerundeten Kanten öffnen. Als Bildwiederholraten stehen 60 Hz, 120 Hz, 144 Hz und 165 Hz zur Auswahl, und das Display liefert ein helles, farbenfrohes Bild mit den für die AMOLED-Technologie typischen tiefen Schwarztönen.

Die Unterstützung für aktive Stifte bietet 4.096 Druckstufen und ist mit dem Surface Pen kompatibel. Dies ist nützlich für Handschrift, Notizen und die Arbeit an Dokumenten, auch wenn meine eigenen künstlerischen Versuche nach wie vor fragwürdig sind.


Am Scharnier befindet sich eine Ultraweitwinkelkamera für Videoanrufe. Es handelt sich um eine 5-MP-Kamera mit einer angegebenen maximalen Auflösung von 2592 × 1944, wodurch das System über eine praktische Webcam für Besprechungen und gelegentliche Videokonferenzen verfügt.
Genau wie das GPD WIN MAX 2 verfügt auch das WIN MAX 3 über Abdeckungen, mit denen sich die Gaming-Bedienelemente verbergen lassen. Dadurch wirkt das Gerät in einer Arbeitsumgebung unauffälliger, während die Abdeckungen bei Nichtgebrauch an der Vorderseite der Module verstaut werden können.

Der Steuerungsbereich umfasst zwei kapazitive Analogsticks, ein Steuerkreuz sowie die wichtigsten Spieltasten. Um das Touchpad herum befinden sich Bedienelemente zum Öffnen des GPD Tool, die Select-Taste, das Xbox Game Bar-Menü, die Start-Taste sowie zwei Makrotasten.

Das Touchpad unterstützt den Microsoft Precision Touchpad-Modus sowie Vier-Finger-Gesten. Es ist kompakt, ermöglicht jedoch eine natürlichere Navigation in Windows, als wenn man für jede Desktop-Aufgabe den rechten Stick verwenden müsste.
Die Chiclet-Tastatur verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung mit zwei Helligkeitsstufen sowie einer Ausschaltfunktion. Für ein so kompaktes Gerät ist das Layout umfassend: Die Haupttasten haben nahezu die Größe eines normalen Laptops, während die Funktions- und Nebentasten kleiner ausfallen. Ich habe diesen Testbericht über die Tastatur verfasst und hatte dabei keinerlei Probleme.
Am linken Rand befindet sich ein HDMI-2.1-FRL-Anschluss in voller Größe. Dies ist sowohl für die Arbeit als auch für Spiele von Nutzen, da sich das Handheld-Gerät direkt an einen größeren Monitor oder Fernseher anschließen lässt.


Auf der rechten Seite befinden sich zwei USB-3.2-Gen-2-Typ-A-Anschlüsse und ein USB-3.2-Gen-2-Typ-C-Anschluss, gefolgt vom Netzschalter und dem darin integrierten Fingerabdrucksensor. Der Fingerabdruckleser bietet eine bequeme Möglichkeit, Windows zu entsperren.


An der Rückseite befinden sich eine DC-Steckbuchse für die Stromversorgung und ein USB4-Typ-C-Anschluss. Der USB4-Anschluss unterstützt PD 3.0-Schnellladung und DisplayPort 2.1-Videoausgabe mit bis zu 8K bei 60 Hz sowie Hochgeschwindigkeits-Docking und den Anschluss externer Grafikkarten.
GPD WIN MAX 3-Module
Das Modulsystem ist eines der ersten Merkmale, durch die sich das GPD WIN MAX 3 auszeichnet. Die Module werden an der Vorderkante angeschlossen, wobei das austauschbare Akkumodul die wichtigste Option darstellt. Dies ist besonders auf Reisen nützlich, wenn Sie einen Ersatzakku zur Hand haben, um längere Nutzungszeiten fernab von einer Ladestation zu ermöglichen.


Für den Betrieb mit Netzstrom ist ein separates Lüftermodul erhältlich. Es erhöht die Kühlleistung und richtet sich an Nutzer, die bei längeren Gaming-Sessions oder anderen anspruchsvollen Anwendungen eine höhere Leistungsstufe aufrechterhalten möchten.
Die Module werden mit starken Magneten befestigt. Ich hatte erwartet, dass sie sich leicht lösen lassen, doch nach der Montage erfordert das Entfernen einen angemessenen Kraftaufwand. Bei normalem Gebrauch besteht keine offensichtliche Gefahr, dass sie sich versehentlich lösen.

Für den Fall, dass weder der Akku noch das Lüftermodul eingebaut sind, wird eine Abdeckung für den Modulschlitz mitgeliefert. Diese sorgt für ein aufgeräumtes Erscheinungsbild der Gerätevorderseite und schützt den Anschlussbereich.
GPD WIN MAX 2 und WIN MAX 3 im Vergleich
Das GPD WIN MAX 3 hat eine geringere Grundfläche als das GPD WIN MAX 2, ist jedoch aufgrund der angebrachten Module tiefer. Das WIN MAX 2 misst in dem beigefügten Vergleich etwa 8,9 × 6,2 × 0,9 Zoll bzw. 22,7 × 16 × 2,3 cm und wiegt rund 1.098 g (2,42 Pfund).


Ein Großteil des Größenunterschieds ist auf das größere 10,1-Zoll-Display des WIN MAX 2 zurückzuführen, im Vergleich zum 9,06-Zoll-Display des MAX 3. Das ältere Gerät verfügt über ein LCD-Display, während das neue Modell auf AMOLED und eine deutlich höhere Bildwiederholfrequenz umgestellt wurde.
Die Tasten des MAX 2 sind angeblich 0,02 mm kleiner als die 14,4 mm großen Tasten des MAX 3, was in der Praxis jedoch kaum einen Unterschied macht. Beide Modelle bieten weitgehend ähnliche Anschlussmöglichkeiten für USB, HDMI und Wechseldatenträger, doch der zusätzliche SSD-Steckplatz ist beim MAX 3 intern untergebracht und nicht wie beim MAX 2 über einen kleinen, abgedeckten Schacht zugänglich.

Die größte Neuerung gegenüber der Vorgängergeneration betrifft die Prozessorplattform. Je nach MAX-2-Generation kommt ein AMD Ryzen 7 6800U, 7840U, 8840U oder ein Ryzen AI 9 HX-Prozessor zum Einsatz. Die Ryzen AI Max+-Plattform im MAX 3 sorgt für eine deutliche Leistungssteigerung, insbesondere bei anspruchsvollen Spielen und grafikintensiven Anwendungen.
| Merkmal | GPD WIN MAX 3 | GPD WIN MAX 2 im Vergleich |
|---|---|---|
| Display | 9,06 Zoll AMOLED, bis zu 165 Hz | 10,1-Zoll-LCD, 60 Hz |
| Getestete CPU | Ryzen AI Max+ 388 | Ryzen 7 6800U, 7840U, 8840U oder Ryzen AI 9 HX, je nach Generation |
| GPU | Radeon 8060S | Radeon 680M, 780M, 890M oder generationsabhängige Grafikchips |
| Akkukonfiguration | Externer modularer Akku | Interner Akku |
| Erweiterung des Speicherplatzes | Interner zweiter SSD-Steckplatz und Erweiterungsmöglichkeit für Wechselspeicherkarten | Zusätzlicher interner/abgedeckter SSD-Steckplatz, je nach Modell |
Technische Daten
GPD bietet zwei Prozessorvarianten für das WIN MAX 3 an. Das Testgerät ist mit dem AMD Ryzen AI Max+ 388 mit 8 Kernen und 16 Threads ausgestattet, während das höherwertige Modell AMD Ryzen AI Max+ 395 diese Werte auf 16 Kerne und 32 Threads verdoppelt. Beide Konfigurationen sind mit einer AMD Radeon 8060S-Grafikkarte ausgestattet.
| Spezifikation | Ryzen AI Max+ 388 | Ryzen AI Max+ 395 |
|---|---|---|
| Kerne / Threads | 8 / 16 | 16 / 32 |
| Basis-/Boost-Taktfrequenz | 3,6 / 5,0 GHz | 3,0 / 5,1 GHz |
| Architektur | Zen 5, Strix Halo, 4 nm | Zen 5, Strix Halo, 4 nm |
| NPU | 50 TOPS | 50 TOPS |
| Angegebene Gesamt-Rechenleistung | 118 TOPS | 126 TOPS |
| Angegebener TDP-Bereich | 45 W–110 W | 45 W–110 W |
| Spezifikation | GPD WIN MAX 3 |
|---|---|
| GPU | AMD Radeon 8060S |
| GPU-Architektur | AMD RDNA 3.5 |
| GPU-Recheneinheiten | 40 |
| GPU-Boost-Taktfrequenz | Bis zu 2,9 GHz |
| KI-Leistung | Bis zu 50 TOPS |
| Arbeitsspeicher | Bis zu 128 GB LPDDR5X |
| Speichergeschwindigkeit | Bis zu 8.000 MT/s |
| Interner Speicher | M.2 NVMe PCIe 4.0 SSD 2280 (mit bis zu 4 TB) 2230 (unbestückt) |
| Erweiterung des Speicherplatzes | M.2 2230 NVMe-SSD-Steckplatz |
| Bildschirmgröße | 9,06 Zoll |
| Displaytyp | AMOLED |
| Bildschirmauflösung | 2400 × 1504 |
| Seitenverhältnis | 16:10 |
| Bildwiederholfrequenz | 165 Hz / 144 Hz / 120 Hz / 60 Hz |
| Touchscreen | Ja |
| Betriebssystem | Windows 11 Home |
| Drahtlose Konnektivität | Wi-Fi 6E |
| Bluetooth | Bluetooth 5.3 |
| USB-Anschlüsse | USB4 Typ C, USB 3.2 Gen 2 Typ C, USB 3.2 Gen 2 Typ A |
| Videoausgang | USB4 Typ C und HDMI |
| HDMI | HDMI 2.1 FRL |
| Audio | Stereolautsprecher und 3,5-mm-Kopfhöreranschluss |
| Kamera | Integrierte Webcam |
| Akku | 97,53 Wh |
| Aufladen | USB Typ-C Power Delivery |
| Kühlung | Aktive Kühlung mit Lüfter |
| Tastatur | Integrierte Tastatur in Standardgröße |
| Touchpad | Integriertes Touchpad |
| Spielsteuerung | Kapazitive Joysticks, D-Pad, ABXY-Tasten, Schultertasten und analoge Trigger |
| Fingerabdrucksensor | Ja |
| Abmessungen | 8,14 × 5,78 × 1,33 Zoll (207 × 147 × 34 mm) ohne Modul 8,14 × 7,08 × 1,33 Zoll (207 × 180 × 34 mm) mit angebrachtem Modul. |
| Gewicht | 815 g (1,79 lbs) ohne Modul 1,2 kg (2,69 lbs) mit dem Akkumodul 959 g (2,11 lbs) mit dem Lüftermodul. |
| Gehäusefarbe | Schwarz |
Das System wird von einem 97,53-Wh-Akkumodul mit Strom versorgt. Für unseren Akkutest wurde der Betrieb auf eine TDP von 45 W begrenzt, wobei das Display auf voller Helligkeit eingestellt war und Cinebench kontinuierlich lief. Das Ergebnis betrug 1 Stunde und 47 Minuten unter Volllast, etwa 12 Stunden im Leerlauf auf dem Windows-Desktop und rund sechs Stunden bei typischerer Alltagsnutzung.


Bei angeschlossenem Akkumodul ergaben unsere Lüfter- und Temperaturtests einen Maximalwert von 70 dB, der im ausgewogenen Profil auf 60 dB sank. Der Bereich um den rechten Analogstick erreichte etwa 43 °C, während die hinteren Lüftungsgitter eine Temperatur von etwa 50 °C aufwiesen.
System-Benchmarks
Im Akkubetrieb unterstützt das GPD WIN MAX 3 bis zu 45 W, während im mitgelieferten Test im Netzbetrieb etwa 80–90 W erreicht wurden. Wir haben die System-Benchmarks bei 80 W durchgeführt. Da es sich um ein Vorserienmodell handelt, sollten die Ergebnisse nicht als endgültig angesehen werden; die Serienhardware könnte letztendlich bis zu 110 W unterstützen.

PCMark 10
Das GPD WIN MAX 3 führte diesen Vergleich im PCMark mit einer Punktzahl von 10.060 an. Es lag vor beiden GPD WIN 5-Modellen sowie dem ONEXFLY APEX und zeigte damit starke Allround-Ergebnisse bei Büroarbeiten, allgemeiner Produktivität und alltäglichen Systemaufgaben.
| Modell | Ergebnis |
|---|---|
| GPD WIN 5 (AMD MAX+ 395) | 8,130 |
| GPD WIN 5 (AMD MAX 385) | 8,522 |
| ONEXPLAYER ONEXFLY APEX (AMD MAX+ 395) | 9,160 |
| GPD WIN MAX 3 (AMD MAX+ 388) | 10,060 |
Cinebench 2024
Cinebench 2024 erzielte Ergebnisse von 112 im Single-Core-Test und 976 im Multi-Core-Test. Das Single-Core-Ergebnis lag nahe an dem der schnelleren Modelle GPD WIN 5 und ONEXFLY APEX, während der Multi-Core-Wert insgesamt den dritten Platz belegte und weiterhin vor dem mit dem Ryzen AI Max+ 385 ausgestatteten WIN 5 lag.
| Modell | Single-Core | Multi-Core |
|---|---|---|
| GPD WIN 5 (AMD MAX+ 395) | 110 | 1,511 |
| GPD WIN 5 (AMD MAX 385) | 111 | 930 |
| ONEXPLAYER ONEXFLY APEX (AMD MAX+ 395) | 113 | 1,719 |
| GPD WIN MAX 3 (AMD MAX+ 388) | 112 | 976 |
Geekbench 6
Das GPD WIN MAX 3 erzielte im Geekbench-6-Single-Core-Test 2.853 Punkte und im Multi-Core-Test 14.620 Punkte. Die Single-Core-Leistung war konkurrenzfähig, doch beim Multi-Core-Ergebnis belegte es den dritten Platz hinter dem leistungsstärkeren WIN 5 MAX+ 395 und dem ONEXFLY APEX.
| Modell | Single-Core | Multi-Core |
|---|---|---|
| GPD WIN 5 (AMD MAX+ 395) | 2.809 | 17.996 |
| GPD WIN 5 (AMD MAX 385) | 2.890 | 14.738 |
| ONEXPLAYER ONEXFLY APEX (AMD MAX+ 395) | 2.898 | 18.198 |
| GPD WIN MAX 3 (AMD MAX+ 388) | 2.853 | 14.620 |
3DMark
Time Spy lieferte das beste Ergebnis in diesem Vergleich: Das GPD WIN MAX 3 erreichte 10.960 Punkte und übertraf damit das GPD WIN 5 sowie das ONEXFLY APEX. Im Night Raid erzielte es 47.979 Punkte und im Fire Strike 22.316 Punkte. Die Radeon 8060S zeigte sich weiterhin leistungsfähig, auch wenn beide letztgenannten Ergebnisse unter denen der Konkurrenzsysteme lagen.
| Modell | Time-Spy-Wertung | Nachtangriff | Feuersturm |
|---|---|---|---|
| GPD WIN 5 (AMD MAX+ 395) | 10.541 | 57.589 | 23.739 |
| GPD WIN 5 (AMD MAX 385) | 10.016 | 48.884 | 22.952 |
| ONEXPLAYER ONEXFLY APEX (AMD MAX+ 395) | 10.635 | 61.861 | 23.452 |
| GPD WIN MAX 3 (AMD MAX+ 388) | 10.960 | 47.979 | 22.316 |
Gaming-Benchmarks
Zum Vergleich mit anderen Handheld-Systemen haben wir die Spiele bei einer Auflösung von 1080p und einer Leistung von 75 W getestet. Der GPD WIN MAX 3 zeigt, wozu ein leistungsstarker AMD-Handheld-Gaming-PC in der Lage ist, auch wenn sich die endgültigen Leistungsgrenzen im Handel aufgrund des Vorproduktionsstatus noch ändern können.

Forza Horizon 5
„Forza Horizon 5“ erreichte beeindruckende 230 FPS bei 75 W, womit das GPD WIN MAX 3 den zweiten Platz hinter dem ONEXFLY APEX belegte. Es lieferte 191 FPS bei 55 W und 141 FPS bei 28 W, anschließend 77 FPS bei 15 W und 34 FPS bei 4 W.
| Modell | 75 W TDP | 55 W TDP | 28 W TDP | 15 W TDP | 4 W TDP |
|---|---|---|---|---|---|
| GPD WIN 5 (AMD MAX+ 395) | 234 FPS | 222 FPS | 155 FPS | 80 FPS | 33 FPS |
| GPD WIN 5 (AMD MAX 385) | 216 FPS | 178 FPS | 137 FPS | 88 FPS | 35 FPS |
| ONEXPLAYER ONEXFLY APEX (AMD MAX+ 395) | 241 FPS | 230 FPS | 170 FPS | 87 FPS | 34 FPS |
| GPD WIN MAX 3 (AMD MAX+ 388) | 230 FPS | 191 FPS | 141 FPS | 77 FPS | 34 FPS |
Cyberpunk 2077
„Cyberpunk 2077“ erzielte im Vergleich bei 75 W das beste Ergebnis: Das GPD WIN MAX 3 erreichte 129,33 FPS und lag damit vor beiden GPD WIN 5-Modellen sowie dem ONEXFLY APEX. Bei 55 W erreichte es 116,17 FPS, gefolgt von 71,86 FPS bei 28 W, 35,68 FPS bei 15 W und 22,96 FPS bei 4 W.
| Modell | 75 W TDP | 55 W TDP | 28 W TDP | 15 W TDP | 4 W TDP |
|---|---|---|---|---|---|
| GPD WIN 5 (AMD MAX+ 395) | 127,57 FPS | 118,60 FPS | 72,11 FPS | 36,15 FPS | 23,34 FPS |
| GPD WIN 5 (AMD MAX 385) | 120,51 FPS | 110,29 FPS | 71,87 FPS | 39,44 FPS | 23,55 FPS |
| ONEXPLAYER ONEXFLY APEX (AMD MAX+ 395) | 124,18 FPS | 117,77 FPS | 78,43 FPS | 36,65 FPS | 23,32 FPS |
| GPD WIN MAX 3 (AMD MAX+ 388) | 129,33 FPS | 116,17 FPS | 71,86 FPS | 35,68 FPS | 22,96 FPS |
Forza Horizon 6
Bei „Forza Horizon 6“ zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen der verfügbaren TDP und der Bildrate. Das GPD WIN MAX 3 erreichte 161 FPS bei 120 W, 146 FPS bei 80 W, 139 FPS bei 55 W, 90 FPS bei 28 W, 48 FPS bei 15 W und 23 FPS bei 4 W, was Ihnen reichlich Spielraum bietet, um Geschwindigkeit und Akkuverbrauch in Einklang zu bringen.
| TDP | Ergebnis zu „Forza Horizon 6“ |
|---|---|
| 120 W (in den Anmerkungen wurden ca. 90 W festgestellt) | 161 FPS |
| 80 W | 146 FPS |
| 55 W | 139 FPS |
| 28 W | 90 FPS |
| 15 W | 48 FPS |
| 4 W | 23 FPS |
Spieleleistung bei nativer Auflösung
Wir haben eine Auswahl anspruchsvoller moderner Spiele getestet, wobei die Einstellungen so gewählt wurden, dass eine flüssige Bildrate von 60 FPS oder mehr erreicht wird. Diese Konfigurationen entsprechen nicht unbedingt den höchstmöglichen Leistungseinstellungen; daher könnten durch eine Verringerung der Auflösung oder die Anpassung einzelner Optionen höhere Bildraten erzielt werden.
Forza Horizon 6
- Auflösung: 2400 × 1504
- Grafikeinstellung: Standard „Ultra“
- Angestrebte Leistung: 60+ FPS

„Forza Horizon 6“ wurde mit der nativen Auflösung des Displays von 2400×1504 und der Standard-Einstellung „Ultra“ gespielt. Das Ergebnis ist ein detailreiches Open-World-Rennspiel, das durchgehend über 60 FPS bleibt.
DOOM: The Dark Ages
- Auflösung: 2400 × 1504
- Grafikeinstellung: Standard – Hoch
- Hochskalierung: FSR auf „Ausgewogen“ eingestellt
- Angestrebte Leistung: 60+ FPS

„DOOM: The Dark Ages“ wurde bei einer Auflösung von 2400×1504 mit der Standard-Einstellung „High“ und AMD FSR im „Balanced“-Modus getestet. Diese Kombination sorgt für ein detailreiches Bild und gewährleistet gleichzeitig, dass die Kämpfe flüssig und reaktionsschnell bleiben.
No Man’s Sky
- Auflösung: 2400 × 1504
- Grafikeinstellung: Standard „Ultra“
- Hochskalierung: FSR 2 aktiviert
- Angestrebte Leistung: 60+ FPS

„No Man’s Sky“ lief in der nativen Auflösung von 2400×1504 mit der Standard-Voreinstellung „Ultra“ und aktiviertem FSR 2. Dadurch sahen die Planeten, Umgebungen und Effekte des Spiels weiterhin beeindruckend aus, während gleichzeitig ein flüssiges Spielerlebnis mit über 60 FPS gewährleistet war.
Leistung des Emulators
Die Ryzen AI Max-Familie hat bei der Emulation auf dem GPD WIN 5 eine hervorragende Leistung gezeigt, und das GPD WIN MAX 3 knüpft nahtlos an diese starke Leistung an. Kompatible Software für neuere Konsolen- und Handheld-Generationen sollte sehr gut laufen, wobei die Ergebnisse stets vom jeweiligen Emulator und dem einzelnen Spiel abhängen.


RPCS3
Kompatible PlayStation-3-Titel liefen über RPCS3 einwandfrei. In vielen Fällen konnte die Darstellungsauflösung auf 1080p erhöht und grafische Optimierungen vorgenommen werden, ohne dass dabei Probleme auftraten.
Vita3K
Auch Vita3K lieferte bei kompatiblen Spielen eine sehr gute Leistung. Bei geeigneten Titeln konnte die Darstellung bis auf das Vierfache erhöht werden, wobei zuverlässig 60 FPS beibehalten wurden.


Eden
Der Eden-Emulator hat kompatible Spiele von Originalherstellern und Drittanbietern gut verarbeitet. Je nach Titel lassen sich zusätzliche Grafikeinstellungen anpassen, um die Bildqualität zu verbessern oder die Leistung aufrechtzuerhalten.
Xenia
Kompatible Xbox-360-Spiele liefen in Xenia, das kontinuierlich verbessert wird, einwandfrei. Sollten Probleme auftreten, sind diese eher auf die Kompatibilität des Emulators als auf unzureichende Systemleistung zurückzuführen.
Abschließende Gedanken
Das GPD WIN MAX 3 stellt eine bedeutende Weiterentwicklung gegenüber der GPD WIN MAX 2-Serie dar, die bereits vier Prozessorgenerationen durchlaufen hat. Es bietet eine verbesserte Leistungsplattform und bewahrt gleichzeitig die charakteristischen Merkmale der GPD WIN MAX 2-Serie bei, darunter die verdeckten Bedienelemente, die dem Gerät bei der Nutzung als Laptop ein professionelles Erscheinungsbild verleihen.

Das neue Display gehört zu den am meisten begrüßten Neuerungen. Das bisherige LCD-Display war zwar funktional, wirkte jedoch im Vergleich zu neueren Handheld-Spielkonsolen und Ultrabooks veraltet, während der 165-Hz-AMOLED-Bildschirm sattere Farben, tiefere Schwarztöne und flüssigere Bewegungsdarstellungen bietet.
Die Leistung ist hervorragend. Moderne Spiele lassen sich mit sehr guten Grafikeinstellungen ausführen, während weniger anspruchsvolle Titel bei niedrigeren TDP-Werten gespielt werden können, um die Akkulaufzeit zu schonen. Als Ultrabook für den professionellen Einsatz ist es zudem flexibel einsetzbar, und das optionale Akkumodul kann bei Bedarf die mobile Nutzungsdauer verlängern.

Das GPD WIN MAX 3 setzt die MAX-Reihe erfolgreich fort und eignet sich sowohl für Spiele als auch für professionelle Anwendungen. Besitzer früherer MAX-2-Modelle haben triftige Gründe, ein Upgrade in Betracht zu ziehen, insbesondere hinsichtlich des Displays, der Grafikleistung, der Speicherflexibilität und des modularen Stromversorgungssystems.
Unser Fazit – Lohnt sich der Kauf des GPD WIN MAX 3?
Kurze Antwort: Ja. Das GPD WIN MAX 3 ist eine ausgezeichnete Wahl für Nutzer, die ein einziges Gerät für moderne Windows-Spiele, Emulation und produktives Arbeiten im Laptop-Stil suchen.
Am besten geeignet für: Gamer, Profis und Enthusiasten, die einen leistungsstarken tragbaren Gaming-Computer mit integrierter Tastatur, hochwertigem AMOLED-Bildschirm und erweiterbarem Akkusystem suchen.
Nicht ideal für: Nutzer, die ein möglichst leichtes Handheld-Gerät wünschen, einen leisen Betrieb bei hoher Auslastung oder lange Sitzungen mit voller Leistung ohne Anschluss an ein Ladegerät.
Aktueller Status: Empfohlen auf Grundlage von Tests mit einem Vorserienmodell des Ryzen AI Max+ 388; die endgültige Firmware für den Endverkauf sowie die Leistungsgrenzen sollten überprüft werden.
Bewertung: 4,8/5 – basierend auf Tests im August 2026; die endgültige Hardware im Handel kann das Ergebnis beeinflussen.
Das GPD WIN MAX 3 gehört zu den leistungsstärksten Geräten in der Kategorie der tragbaren Gaming-PCs. Erfahren Sie mehr im GPD Store und informieren Sie sich auf der Produktseite über die Verfügbarkeit von Vorbestellungen, regionale Versandoptionen sowie Garantiebedingungen.
Damit ist unser Testbericht zum GPD WIN MAX 3 abgeschlossen. In den kommenden Wochen werden weitere Blogbeiträge und Videos zu Gameplay und Leistungstests veröffentlicht. Sollten Sie Fragen haben, können Sie diese gerne in den Kommentaren unten stellen; wir werden Ihnen so schnell wie möglich antworten.

Häufig gestellte Fragen
Was ist das GPD WIN MAX 3?
Das GPD WIN MAX 3 ist ein Windows-Handheld-Gaming-Notebook mit integrierten Steuerelementen, einer vollwertigen Tastatur, einem 9,06-Zoll-AMOLED-Touchscreen mit 165 Hz sowie Optionen für AMD Ryzen AI Max+-Prozessoren.
Eignet sich das GPD WIN MAX 3 für moderne PC-Spiele?
Das GPD WIN MAX 3 eignet sich gut für moderne PC-Spiele; das getestete Modell Ryzen AI Max+ 388 liefert bei „Forza Horizon 5“, „Cyberpunk 2077“ und „Forza Horizon 6“ bei 1080p und nativer Auflösung überzeugende Ergebnisse.
Wie lange hält der Akku des GPD WIN MAX 3?
Das GPD WIN MAX 3 hielt im Cinebench-Test unter Volllast bei 45 W 1 Stunde und 47 Minuten durch; im Leerlauf auf dem Desktop betrug die Laufzeit etwa 12 Stunden und bei typischer Alltagsnutzung in unseren Tests rund sechs Stunden.
Ist das GPD WIN MAX 3 ein gutes Upgrade gegenüber dem GPD WIN MAX 2?
Das GPD WIN MAX 3 ist ein gutes Upgrade gegenüber dem GPD WIN MAX 2, wenn Sie eine schnellere Ryzen AI Max+-Plattform, eine Radeon 8060S-Grafikkarte, ein 165-Hz-AMOLED-Display, Unterstützung für modulare Akkus und eine höhere Gaming-Leistung wünschen.
Eignet sich das GPD WIN MAX 3 für die Arbeit?
Das GPD WIN MAX 3 eignet sich für die Arbeit, da es über eine hintergrundbeleuchtete Tastatur im Laptop-Stil, ein Precision-Touchpad, einen Fingerabdrucksensor, eine Webcam, einen HDMI-Ausgang sowie ein Design verfügt, bei dem die integrierten Gaming-Steuerelemente verborgen sind.
Ist der GPD WIN MAX 3 der leistungsstärkste tragbare Gaming-PC?
Der GPD WIN MAX 3 gehört zu den leistungsstärksten tragbaren Gaming-PCs, die in diesem Vergleich getestet wurden; die endgültige Platzierung hängt jedoch von der Konfiguration, der TDP, dem Kühlmodul, der Firmware und der Auslastung ab.


Fragen & Antworten